Wilkommen zu Hingelbjerge



Hingelbjerge

Hingelbjerge

Hingelbjerge war ein Teil einer großen Insel im Littorinameer, das von der älteren Steinzeit bis zum Ende der jüngeren Steinalter Hanherred und große Teile des östlichen Thy bedeckte. Das Gebiet besteht aus Heide mit Einschlägen von Allmendevegetation, kleinen Wäldern, Wiesen, Anpflanzungen, Moor und kleinen Tümpeln.

Heide und Allmenden sind das Ergebnis einer landwirtschaftlichen Nutzung, insbesondere einer nachhaltigen Beweidung auf den verhältnismäßig mageren Boden. Der zentrale Teil von Hingelbjerge ist seit dem Altertum mehr oder weniger landwirtschaftlich ungenutzt gewesen.

Das Gebiet wurde 1968 unter Naturschutz gestellt, weil man das einzigartige Gebiet mit seinen vielfältigen Naturtypen bewahren wollte.

Mitten in der Landschaft liegen 36 geschützte Hünengräber, die ein wichtiger Faktor für den Rang der Landschaft als Naturschutzgebiet darstellen. Die Hünengräber wurden in der Zeit zwischen der jüngeren Steinzeit, ca. 4000 v. Chr., bis zur älteren Bronzezeit, ca. 1500 bis 1100 v. Chr., errichtet.

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Pfeilspitzen und Bernsteinperlen

Keines der Hünengräber im Naturschutzgebiet ist archäologisch untersucht worden, doch es wird über frühere Funde von verschiedenen Relikten aus der Vergangenheit in den Hügeln und ihrer Umgebung erzählt. In einem der Hügel wurden Bernsteinperlen, Pfeilspitzen und vielleicht ein Dolch aus Feuerstein gefunden.

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Erdwälle

An mehreren Stellen in Hingelbjerge gibt es gut erhaltene Erdwälle aus dem frühen 19. Jahrhundert. Der Bau der Wälle war gesetzlich vorgeschrieben. Man sollte seine Felder umfrieden, um Vieh und Feldfrüchte voneinander getrennt zu halten. 

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Pflanzen

Die Heide ist der dominierende Naturtyp in diesem Gebiet. In der Umgebung der vielen Hünengräber sind zumeist Heidekraut und Wacholder zu finden. Die Heide muss gepflegt werden, damit sie nicht mit Bäumen und Büschen zuwächst. Insbesondere der Bewuchs mit Nadelbäumen stellt ein Problem dar, da Nadelbäume sich durch die Verbreitung der Samen aus den Zapfen durch Wind oder Wildtiere selbst aussähen. Das Heidekraut muss durch Abbrennen, Schlagen oder Beweiden gepflegt werden.

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Die Glockenheide

Die Glockenheide ist ein immergrüner, 10-25 cm hoher, drüsenhaariger Zwergstrauch. Der Stängel ist aufrecht mit 3 bis 6 mm langen, graugrünen nadelförmigen Blättern. Die Blüten sind topfförmig, hellrot und ähneln geneigten Glocken. Sie blühen im Juli und August unmittelbar vor dem Heidekraut.

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Der Wacholder

Der Wacholder ist genügsam, was den Boden betrifft, und sehr beständig gegen Wind und Frost. Die spitzen Nadeln schützen die Pflanzen vor dem Verbiss durch grasende Tiere. Er gedeiht gut auf Heiden, Allmenden und in lichten, offenen Weidewäldern. Die Beeren können für die Herstellung von Kräuterschnaps, Gin und Genever und als Gewürz beim Kochen verwendet werden. Genutzt werden die zweijährigen dunklen Beeren.

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Die Krähenbeere

Die Krähenbeere ist ein niedriger immergrüner Strauch mit eng angeordneten Blättern und kleinen aromatischen schwarzen Beeren. Die Zweige der Krähenbeere wurden früher zur Herstellung von Besen und Scheuerbürsten verwendet.

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Die Heidelbeere

Die Heidelbeere ist ein niedriger belaubter Strauch mit aufrechten grünen Zweigen. Die Blätter sind frischgrün und die Beeren schwarz mit einem bläulichen Schimmer. Der Saft färbt stark bläulich. Die Heidelbeere ist sehr aromatisch und kann mit der Moosbeere verwechselt werden, einer ebenfalls blauen Beere, innen jedoch weiß und geschmacklos. Die Heidelbeere reift im Hochsommer und kann von Juli bis September gepflückt werden.

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Die Moosbeere

Die Moosbeere ähnelt der Heidelbeere, doch das Fruchtfleisch ist hell im Vergleich zum dunklen Fruchtfleisch der Heidelbeere, das die Zähne dunkel färbt. Das Aroma der Moosbeere ist im Vergleich zur Heidelbeere schwach. Sie wird zur Herstellung von Schnaps und beim Kochen verwendet.

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Der Teufelsbiss

Der Teufelsbiss ist eine mehrjährige Pflanze, die auf feuchten, offenen und nahrungsarmen Böden wächst. Sie blüht im August und September und hat blau-violette Blüten. Die Pflanze wird 25-60 cm hoch. Die Blätter bilden eine grundständige Rosette und die Blütenstängel sind oft verzweigt.

Die Schmetterlingslarven des seltenen Skabiosen-Scheckenfalters leben nur auf dem Teufelbiss.

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Jammerbugt Natur